Audiva®

Das Hörsystem grundlegend anregen und aktivieren

Mit dem Konzept eines strukturierten HörWahrnehmungsTraining (HWT), das sich bereits seit 1993 bewährt, möchten wir bedürftigen Kinder und Erwachsenen eine besondere Therapiemöglichkeit bieten.

Prinzip:

Beim HWT handelt es sich um ein strukturiertes Zwei-Phasen-Training, das täglich durchgeführt wird und Gehör und Wahrnehmung anhand von Musik (Phase A) und Sprache (Phase B) anregt sowie schult. Das HWT gründet auf folgende Prinzipien:

  • Neuroplastizität

  • neurobiogische Aktivierung: Ausschüttung von Botenstoffen (Hormone und Neurotransmitter)

  • multimodale Anregung des Gehirns (Vernetzung der Hirnbereiche, die für die auditorische Signalverarbeitung spezialisiert sind, mit dem vegetativen, emotionalen, motorischen und kognitiven Systemen im menschlichen Körper)

  • Sprach-Feedback (beim erweiterten Einsatz in Phase B)

Durchführung:

Das Herz des AUDIVA® - Systems ist der HörWahrnehmungsTrainer: das HWT-Gerät (home/praxis/standard/spectrum),  das Musik speziell elektronisch verändert.

Das Training läuft täglich nach einem strukturierten Trainingsplan ab (Trainingsplan Eltern-Kinder, Trainingsplan/Erwachsene). Das Training kann individuell und eigenständig täglich zu Hause in vertrauter Umgebung, beim Therapeuten oder in der Gruppe  durchgeführt werden. In Phase A  wird die Musik über Kopfhörer und HWT Gerät gehört. In Phase B kommen (je nach Alter) zusätzlich Sprachübungen mit Hörbüchern, Übungsblättern und Mikrofon dazu.

 

Musik:

Orientierend an vielen Studien wird die Musik von Mozart, Bach und Vivaldi oder Naturgeräusche verwendet. Die Musik ist rein instrumental, harmonisch und vermittelt Leichtigkeit, Schönheit und Liebe, regt Empfindungen, die ausgleichend wirken und fördert kognitive Fähigkeiten, wie das Lernen und die raum-zeitliche Wahrnehmung. Töne aus der Natur, wie Vogelgesang, das Plätschern eines Baches, das Brechen der Wellen oder die vom Wind bewegten Blätter haben auf uns Menschen eine entspannende und beruhigende Wirkung.

 

Wirkung:

Durch die Erfahrung einer regelmäßigen sensorischen Stimulation durch Musik über das Ohr regt das HWT vielschichtige innere Prozesse im menschlichen Körper an. Dadurch kann sich das Hören selbst und die Hörwahrnehmung verändern. In der Folge verändern sich dann Teile der Sprache, des Verhaltens und der psychischen Verarbeitung.

 

Verbesserungen bei:

  • Schwerhörigkeit

  • Geräuschempfindlichkeit

  • Hörverarbeitung

  • Konzentration

  • Merkfähigkeit

  • Aufmerksamkeit

  • auditiven Aufmerksamkeit

  • Ortung von Geräuschen

Das HWT wirkt

  • Ausgleichend

  • Anregend

Kinder mit diagnostizierter AD(H)S

  • Verträumte Kinder (ADS) werden wacher und aufmerksamer. (Der Hörsinn ist direkt mit Hirnbereiche vernetzt, die im Prozess der Aufmerksamkeit involviert sind)

  • unruhige Kinder (ADHS) werden ruhiger und überlegter in ihren Handlungen.

  • Verbessern die Konzentration

  • Entwickeln eine bessere emotionale Stabilität.

  • Sie zeigen große Fortschritte in ihrer persönlichen Entwicklung

  • Steigern die schulischen Leistung.

Kinder mit einer LRS (Legasthenie) oder Sprach- und Sprechstörungen

  • verbessern ihre Eigen- und Fremdwahrnehmung sowie phonologische Bewusstheit und erreichen dadurch ein besseres Sprachverständnis: Die eingesetzte Musik wirkt stark sprachvorbereitend und sprachanregend - da das Gehirn die musikalischen Phrasen ähnlich wie sprachliche Informationen verarbeitet. Regeln, die der Patient eigentlich kennt aber in der Schulsituation nicht abrufen kann, werden durch die Anregung in Phase A verfügbar.

Kinder mit Asperger oder Autismus

  • können ihre Übersensibilität (Lärmempfindlichkeit, Hyperakusis) abbauen, lernen zu kommunizieren und erreichen Fortschritte in ihrer Entwicklung

Kinder mit Auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS)

  • können besser zuhören, Aufgaben und Anweisungen verstehen und besser lernen

Förderung der Motorische Koordination

  • Das Zusammenspiel der linken und rechten Gehirnhälfte sowie die Bewegungsanregung durch die Musik fördern die Motorik. Das vegetative Nervensystem, welches den Tonus reguliert, wird ausgeglichen. Stress und Flucht als autonome Körper- und Handlungsreaktionen gehen zurück.
  • Daraus ergibt sich ein sinnvoller begleitender Einsatz der Musiktherapie (Phase A) in der Rehabilitation von Bewegungsstörungen.

Der Audiva® HörWahrnehmungsTraining Ansatz

Das Audiva® HörWahrnehmungsTraining ist ein Ansatz, der

  1. auf der nicht-symptomspezifischen Ebene (Phase A) Anstoß zur Eigenentwicklung bietet. Durch regelmäßiges Training wird eine breite Palette positiver Wirkungen erzielt: das Gehör kann besser filtern, die Aufmerksamkeit verbessert sich, die Sprachverarbeitung und Sprechfähigkeit werden gesteigert, Geräuschempfindlichkeit wird abgebaut, die Hörwahrnehmung trainiert, die Körpertonusregulierung verbessert.
  2. auf der symptomspezifischen Ebene (Phase B) Hören von Sprache, verarbeiten und wiedergeben von Sprache, freiem Erzählen oder einfachen Nachsprechen, mit oder ohne Lesetexte nachhaltige Wirkungen erzielt, indem das eigene Sprechen verdeutlicht im Gehirn registriert wird, wie auch das einfache Anhören von Geschichten.

Der Erfolg basiert auf der Steigerung der neuronalen Aktivität im Gehirn durch das nicht-symptomspezifische Hörtraining mit Musik, gefolgt von - falls nötig - symptomspezifischer Sprachebene.

 

Quelle: http://www.audiva.de

 

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